
Heute war ich im Landkreis Ebersberg im Einsatz, um eine CM-Messung (Calciumcarbid-Methode) an einem Calciumsulfat-Estrich durchzuführen. Ziel war es, den Feuchtigkeitsgehalt zu ermitteln und herauszufinden, ob der Estrich bereits bereit für die Parkettverlegung ist – das war er leider noch nicht.
Warum die CM-Messung so entscheidend ist
Gerade bei hochwertigen Bodenbelägen wie Parkett ist es extrem wichtig, dass der Estrich die richtige Restfeuchte aufweist. Ist er noch zu feucht, drohen Schäden wie Verformungen, Aufwölbungen oder das Ablösen des Bodens. Die CM-Messung ist eine bewährte Methode, um den Feuchtigkeitsgehalt präzise zu bestimmen – direkt auf der Baustelle.

Präzision ist das A und O
Für eine verlässliche Messung ist es wichtig, die Estrichprobe genau abzuwiegen – ob man mit 50 g oder 100 g arbeitet, ist dabei sekundär. Entscheidend ist, dass das verwendete Gewicht exakt ist und zu der Kalibrierung des Messgeräts passt. Die Bilder zeigen, wie sorgfältig hier gearbeitet werden muss – selbst kleine Abweichungen können das Ergebnis verfälschen.
Wichtig: Handschuhe tragen
Beim Arbeiten mit Estrichproben sollte man unbedingt Handschuhe tragen. Schweiß und Feuchtigkeit von der Haut könnten sonst das Material beeinflussen und das Messergebnis verfälschen. Sauberkeit, Genauigkeit und Fachkenntnis machen hier den Unterschied.
Fazit
Die heutige Messung hat ergeben, dass der Estrich noch nicht belegereif ist – eine erneute Prüfung in ein paar Wochen ist notwendig. Nur wer mit Geduld und Genauigkeit arbeitet, kann Schäden am Bodenbelag vermeiden.
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